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Philippinen Artikel
Die Republik der Philippinen (Republika ng Pilipinas, englisch Republic of the Philippines; der Name leitet sich ab vom spanischen König Philipp II.) liegt in dem westlichen Pazifischen Ozean und gehört zu Südostasien. Das Südchinesische Meer trennt die Inselgruppe von Vietnam in dem Westen, die Celebessee von Indonesien in dem Süden. Der Archipel, der sich von 5° bis 21° nördlicher Breite und von 117° bis 126° östlicher Länge erstreckt, bildet den fünftgrößten Inselstaat der Welt nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan.
- Städte: Manila (Agglomeration) (10. Tausend Tausend Einwohner), Davao City (1.100 Tausend Einwohner), Cebu City (730 Tausend Einwohner), Zamboanga (600 Tausend Einwohner), Cagayan de Oro (470 Tausend Einwohner).
- Sprachen: 55 Prozent Pilipino (von Tagalog abgeleitet), 28 Prozent Tagalog, 25 Prozent Cebuano und andere Lokalsprachen; ferner Englisch, Spanisch und Chinesisch
- Religion: 84 Prozent Katholiken, 5 Prozent Muslime, ferner Protestanten, Buddhisten und Anhänger von indigenen Religionen
- Nationalfeiertag: 12.06 und 4.07
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Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln, von denen jedoch ca. etwa 2 Tausend bewohnt sind. Ca. 11 Inseln haben ein Fläche von mehr als 2500 km², die größten sind Luzon, Mindanao, Samar , Negros , Mindoro , Panay und Palawan.
Der Archipel wird in drei Inselgruppen unterteilt: Luzon mit der Insel Luzon, die Visayas, u. a. mit den Inseln Palawan, Negros, Cebu, Leyte, Samar, und Bohol und als dritte Gruppe Mindanao, u. a. bestehend aus der Insel Mindanao, Basilan und dem Sulu-Archipel.
Im Kern sind die Inseln die Spitzen über den Meeresspiegel aufragender submariner Gebirgsketten an der Grenze zweier Kontinentalplatten, der Philippinischen und der Eurasischen. Großräumig gesehen sind die Philippinen Teil des Pazifischen Feuerrings mit Erdbeben und Vulkanismus als häufigen Begleiterscheinungen dieser Lage an der Plattengrenze. Es gibt derzeit etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo und der Mayon - beide auf Luzon gelegen - in den letzten Jahren besondere Aktivität zeigten. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, mit bis zu -10.540 m einer der größten Tiefseegräben der Erde. Als Folge von Seebeben können riesige Flutwellen, die Tsunamis, entstehen.
Das Klima der Philippinen wird vor allem dadurch geprägt, dass kein Ort weiter als 100 km von der Küste entfernt ist. Die Lage der Inseln in den niederen tropischen Breiten und der Einfluss der umgebenden Meere bewirken eine über das Jahr sehr ausgeglichene Temperatur von rund 26° C mit ca. kleinen Schwankungen. Die meisten Niederschläge fallen in dem Zusammenhang mit dem Südwest-Monsun vor allem in der Zeit von Mai bis November. An der Westküste (Manila) bringt der Nordost-Monsun ca. kleine Niederschläge, während an der Ostküste (Davao) alle zwölf Monate humid sind. Wegen der überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirge fallen an der Westseite der Inselgruppe deutlich weniger Niederschläge als an der Ostseite. Von August bis Oktober ziehen häufig Taifune über die Mitte und den Norden der Philippinen; zwischen 1945 und 2000 wurden die Philippinen von 349 Taifunen überquert oder gestreift.
Buch-Tipp: Alltag in Amerika - Leben und Arbeiten in den Vereinigte Staaten Amerika Rezension zu Kai Blums Buch "Leben und Arbeiten in den Vereinigte Staaten Amerika" Tja, bei 500 Wörtern kann man eigentlich nicht alle Eindrücke wiedergeben.
Die 2. Auflage von Kai Blums "Alltag in Amerika, Leben und Arbeiten in den Vereinigte Staaten Amerika" macht einen stattlichen Eindruck. Ein stabiler Kartoneinband und ein wirklich gelungenes Design mit einer wundervollen Skyline.... |
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Etwa 10 Prozent, also gut 6 Millionen, der philippinischen Bevölkerung sind Mitglieder eines Naturvolkstammes , von denen es etwa 30 gibt. Diese "ethnischen Minderheiten " leben über den gesamten Inselstaat verstreut und ernähren sich wie eh und je als Jäger, Sammler und Ackerbauer. Die "übrigen" Filipinos bezeichnen die Ureinwohner Negritos was "kleine Neger" bedeutet was in dem Hinblick darauf, daß helle Haut ein Schönheitsideal ist, schon recht kleinschätzig wirkt. Trotz der mangelnden Hygiene und steinzeitlicher Lebensweise ist das Bewusstsein der westlich orientierten Filipinos, auf Erhaltung dieser Völker, in den letzten Jahren aber gewachsen. Offizieller Sammelname ist Aeta.
Außerdem wird in sechs Gruppen unterschieden:
- Negrito, zu denen die Atta, Agta, Ayta, Ati und Ata zählen (Negrito ist hier äußerlich ein durchaus passender Ausdruck da diese Völker klein, dunkelhäutig und kraushaarig sind). Diese [[Stämme bevölkern ausschließlich die Inseln Negros (nein kein Zufall) und Panay. Außerdem ganz Süd- und Mittelluzon und weite Teile Nordluzons .
- zu den Bergstämmen Luzons (Igorot) gehören die Apayao, Tingguian, Kalinga, Bontok, Kankanai, Ifugao, Ibaloy und die I-wak. Sie leben in Nordluzon an den Hängen der 2022 bis 2702 Meter hohen Berge und erbauten die legendären Reisterrassen .
- die Mangyan leben auf Mindoro , in sieben Stämmen, Iraya, Alangan, Batangan, Tadyawan, Buhid, Hanunoo und Ratagnon, hauptsächlich in dem Landesinneren der Insel.
- die Insel Palawan beherbergt drei Stämme der Palawanvölker, die Tagbanua, die Batak und die Tau´t Batu.
- ebenfalls zu den Bergstämmen zählen die Mamanwa, Manobo, Manobo Blit, Manobo Tasaday, Mandaya, Mansaka, T´boli und die Subanum, diese Völker leben aber ca. in den Bergen Mindanaos.
- während die vorherigen Völker vornehmlich Animisten sind leben in dem Süden der Philippinen auch muslimische Volksstämme, die Maranao, Magindanao, Samal, Yakan, Badjao, Tausug und die Jama Mapun. Sie bevölkern das Sulu Archipel , den Süden Mindanaos, die Schildkröteninseln und die Inseln südlich von Palawan.
Buch-Tipp: Atlas der Globalisierung. Die neuen Daten und Fakten zur Lage der Welt Gut recherchierte und konzipierte, informative und kritische Darstellung, leider ab und zu zu einseitig Dieser Atlas der Globalisierung ist in vielerlei Hinsicht eine der besten Darstellungen zur Globalisierung, die in letzter Zeit erschienen sind. In verschiedenen Kapiteln werden von renommierten Wissenschaftlern und Journalisten wichtige Fragen und... |
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- Währung: 1 Philippinischer Peso = 100 Centavos
- 1 € = 69.20 Philippinische Peso (Stand 27. September 2004)
- BSP: 79 Milliarden US-Dollar (2000)
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Die Philippinen sind ein unabhängiger Staat seit dem 4. Juli 1946. Mit der Wahl von Ferdinand E. Marcos zu dem Präsidenten in dem Jahr 1965 beginnt eine Zeit der Diktatur, die erst in dem Februar 1986 beendet wird, nach dem sich auch Militärs dem Volkswiderstand gegen Marcos anschließen und dieser schließlich das Land verlässt. Am 11. Februar 1987 tritt eine neue Verfassung in Kraft und seit 1987 sind die Philippinen eine Präsidialrepublik. Der Präsident hat große Vollmachten, er beruft das Kabinett und kann das Parlament auflösen.
Das Parlament besteht aus Repräsentantenhaus und Senat.
Buch-Tipp: Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt Die Idee einer Söldnertruppe, welche flexibel einsetzbar ist und einzig und allein auf Bezahlung reagiert ist an und für sich ein altes Thema. Schon in dem 30jährigen Krieg ist dies mit aller Brutalität Realität geworden und Deutschland hat sehr darunter gelitten. Mit dem Buch BLACKWATER von Jeremy... |
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Die Filipinos, aber auch Inseln, Landesteile und Ortschaften tragen zumeist spanische Namen - dies als Folge der rund 330 Jahre dauernden spanischen Herrschaft. Dennoch sprechen ca. gerade etwa 3 Prozent der Bevölkerung Spanisch, doch sind Bemühungen in dem Gange, in Anlehnung an den Nationalhelden und Literaten José Protasio Rizal die historisch überlieferte Sprache wiederzubeleben.
Buch-Tipp: Cabo Verde. Kapverdische Inseln (Reise Know-How) Anspruchsvolle Literatur als Reiseführer Vorschusslorbeeren waren es, die Regina Fuchs einst mit der Erstausgabe dieses Reisehandbuches erntete, als es als "bester Reiseführer zu Cabo Verde / Kapverden" genannt worden ist. Mit dieser neuen, überarbeiteten Ausgabe hingegen, sind diese Lorbeeren nicht ca. erarbeitet, sondern auch tatsächlich... |
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- 16. März 1521: Der portugiesische Seefahrer Fernão de Magalhães (Ferdinand Magellan, *ca. 1470, † 1521) entdeckt für den europäischen Kulturraum die südphilippinischen Inseln. (Magalhães stirbt bei einer Schlacht auf den Philippinen.)
- 1564-1596: Spanien erobert die Inselwelt der Philippinen.
- 1762-1764: Die Briten besetzen vorübergehend den philippinischen Archipel.
- 1896: Eine Gruppe um den Schriftsteller José Protasio Rizal (*1861, †1896) schließt sich zur Liga Filipina zusammen und fordert von Spanien soziale Reformen. Nach der Verhaftung und Ermordung Rizals bildet sich eine nationalistische Protestbewegung, die in einen Befreiungskrieg gegen die spanische Kolonialmacht mündet.
- 1898 (12.6.): Mit Hilfe der Vereinigte Staaten Amerika, die sich mit Spanien in dem Krieg befinden, gelingt es den Freiheitskämpfern, die spanischen Besatzungstruppen zu besiegen. Die Philippinen erklären sich darauf für unabhängig.
- 1898 (13.12.): Entgegen ihren ursprünglichen Versprechungen erkennen die Vereinigte Staaten Amerika die Unabhängigkeitserklärung nicht an und annektieren die Philippinen. Die Philippinen werden eine US-amerikanische Kolonie.
- 1935: Die Philippinen erhalten den Status eines »Commonwealth« unter der Souveränität der Vereinigten Staaten. Manuel Luis Quezón y Molina (*1878, †1944) wird erster Präsident des halbautonomen Landes.
- 1941-1945: In dem Zweiten Weltkrieg werden die Philippinen von Japan besetzt.
- 1946 (4.7.): Die Philippinen werden formal in die Unabhängigkeit entlassen. Die Vereinigte Staaten Amerika lassen sich aber vertraglich die Fortdauer der wirtschaftlichen Abhängigkeit für 28 Jahre garantieren.
- 1947 (14.3.): Die Vereinigte Staaten Amerika sichern sich für die Dauer von 99 Jahren die Hoheitsrechte über 23 Militärstützpunkte zu. In dem Land erhebt sich Widerstand gegen die proamerikanische Regierung (Huk-Erhebungen).
- 1950 (Oktober.): Von den Vereinigte Staaten Amerika ausgerüstete und befehligte Truppen der philippinischen Armee schlagen Aufstände der Huk-Bewegung nieder.
- 1951 (30.8.): Auf Betreiben der Vereinigte Staaten Amerika beteiligen sich die Philippinen in dem Koreakrieg und entsenden fünf Bataillone.
- 1963: Die Philippinen erheben Einspruch gegen die Gründung der Föderation Malaysia, zum auch das auf der Insel Borneo gelegene Sabah gehört, für das sie historische Rechte geltend machen. In der Folge unterstützen sie Indonesien, das sich aus ähnlichen Gründen auf Konfrontationskurs mit Malaysia befindet.
- 1965 (30.12.): Fernando (Ferdinand) Marcos (*1917, †1989) wird Präsident (bis 25.2.1986).
- 1967 / 1968: Die Enteignung der Bauern und das starke Bevölkerungswachstum (3,5%) bewirken eine Arbeitslosenquote von rund 20%. Die Huk-Bewegung erhält großen Zulauf und kontrolliert weite Gebiete von Zentral-Luzón.
- 1970: In Manila brechen Unruhen gegen das korrupte Marcos-Regime aus. Auf Mindanao beginnen islamische Separatisten einen Aufstand gegen die Zentralregierung.
- 1972: Gründung einer maoistischen Untergrundarmee, die sich selbst »Neue Volksarmee« (NPA) bezeichnet. Sie vereinigt etwa 85 Tausend Kämpfer auf sich.
- 1972 (23.9.): Präsident Marcos verhängt das Kriegsrecht. Verhaftung von Zehntausenden Regimegegnern und Verbot der oppositionellen Presse.
- 1973 (17.1.): Eine neue Verfassung verleiht dem Staatschef diktatorische Vollmachten.
- 1973 / 1974: Intensivierung des Kampfes der islamischen Separatisten auf Mindanao.
- 1983 (21.8.): Ermordung der Oppositionsführers Benigno Aquino (*1932). Die Tat wird den Militärs angelastet.
- 1986 (25.2.): Marcos flieht nach Unruhen in das Ausland. Die Oppositionsführerin, Corazón Aquino (Witwe des ermordeten Benigno Aquino) wird neue Präsidentin (bis 30.6.1992).
- 1990 (15.5.): Die Philippinen kündigen das 1947 geschlossene Stützpunktabkommen mit den Vereinigte Staaten Amerika.
- 1992 (30.9.): Abzug der US-Truppen.
- 1996 (2.9.): Die Regierung und die auf Mindanao operierenden islamischen Separatisten unterzeichnen einen Friedensvertrag. Damit endet nach über 20 Jahren der Bürgerkrieg in dem Süden der Philippinen, dem über 100 Tausend Menschen zu dem Opfer fielen.
- 1997 (27.10.): Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und islamischen Separatistengruppen. Die »Moro Islamic Liberation Front« (MILF) erstrebt auf Mindanao die Errichtung eines unabhängigen islamischen Staates (»Bangsa Moro«).
- 1999 (Nov.): Die »Neue Volksarmee« (NPA) der maoistischen Kommunistischen Partei verübt zahlreiche Terrorakte auf der Insel Luzón. Auf ihr Konto gehen etwa 90 Tausend Menschenleben.
- 2001 (20.1.): Gloria Macapagal-Arroyo (*1947) wird neue Präsidentin.
- 2004 (Mai): Gloria Macapagal Arroyo kann sich bei den Präsidentschaftswahlen knapp vor Ihrem Gegenkandidaten Fernando Poe behaupten und wird für eine zweite Periode in dem Amt bestätigt. Die Wahl fand bereits am 10. Mai 2004 statt, nach Unstimmigkeiten bei der Stimmenauszählung jedoch wird das offizielle Ergebnis erst Ende Juni verkündet.
Buch-Tipp: Chalkidiki Chalkidiki-Reisehandbuch von Andreas Neumeier Wir waren auf unserer diesjährigen Griechenlandreise (12. Juni bis 15. Juli 2005, zwei Personen mit Leihwagen) mit dem Chalkidiki-Buch vom Michael-Müller-Verlag unterwegs und hatten damit einen idealen Reisebegleiter! Kaum ein Strand oder ein Ort, der nicht in dem Buch erwähnt ist und dazu... |
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Landesweit betrachtet ist die christliche Religion (etwa 83 Prozent katholisch und 9 Prozent protestantisch) auf den Philippinen am weitesten verbreitet. Etwa 5 Prozent der Bevölkerung sind Moslems. Verglichen mit den anderen Landesteilen ist der Anteil an Moslems unter der Bevölkerung auf Mindanao höher als anderswo. Vor allem in dem Süden Mindanaos kommt es stets wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Rebellen der MNLF (Moro National Liberation Front) und Regierungstruppen. Die MNLF setzt sich für einen autonomen Moslem-Staat ein, der aus den Inseln Mindanao, Palawan, Basilan und dem Sulu Archipel bestehen soll. In dem Zuge dieser Auseinandersetzungen kommt es auch stets wieder zu terroristischen Angriffen, wie etwa den Bombenanschlägen auf den internationalen Flughafen in Davao City in dem Frühjahr 2003 sowie auf ein Hafenterminal in Davao City etwa zur selben Zeit. Beide Anschläge forderten mehrere Todesopfer. Aufgrund dieser Gefährdungssituation wurden u.a. vom Auswärtigen Amt in der Vergangenheit mehrmals Reisewarnungen für die Philippinen herausgegeben und es wurde insbesondere von Reisen nach Mindanao abgeraten.== Tourismus ==
Hauptartikel: Tourismus in den Philippinen
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